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Konspirative Wohnungen: ÜbersichtWährend die Zeit alle Ereignisse unsichtbar macht, Die geheimen Trefforte von hauptamtlichen Mitarbeitern der Staatssicherheit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) in Erfurt sind Gegenstand eines multidisziplinären und multikulturellen Forschungsprojektes. Erste Ergebnisse sind in einem Buch der Landesbeauftragten für die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der Deutschen Demokratischen Republik erschienen. Das Buch kann bestellt werden über die Adresse der BStU in Erfurt und wird kostenlos versandt. Seit Oktober 2007 ist eine online-Suche nach diesen Konspirativen Wohnungen (KW) auf dieser website möglich. An diesem Projekt sind beteiligt: Dr. Heinz Mestrup und Prof. Dr. Heinrich Best, Friedrich-Schiller Universität Jena, Pam Skelton, Saint Martin's College of Art and Design, University of London, Tina Clausmeyer, Department of Design, Jan van Eyck Academy, Maastricht, Verena Kyselka, Erfurt und Dr. Joachim Heinrich, München. Mehr zum Forscherteam: Der soziologisch-wissenschaftliche Teil des Projektes ist teilweise durch die Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin finanziert, die künstlerischen Teile durch Saint Martin's College, London und Jan van Eyck, Maastricht und die Bundeskulturstiftung. Konspirative Wohnungen sind Bestandteil der Herrschaftsgeschichte der SED-Parteidiktatur. Es entspricht dem Wesen der konspirativen Nutzung, das dem geheimen Treffort jede spektakuläre Anmutung abgeht. Diese Orte und die dort geführten Gesprächen verdeutlichen die graue Banalität der alltäglichen Herrschaftsausübung einer sozialistischen Parteidiktatur. Sie können als Erinnerungsorte dienen. * Heinrich Best, Joachim Heinrich und Heinz Mestrup (Hrsg.): Tina Clausmeyer:
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